Requiem for the Victims of Nazi Persecution

Ståle Kleiberg




Der CHOR bedankt sich beim Publikum für das zahlreiche Erscheinen an unseren drei Konzerten vom 2. - 4. Mai 2013. Eindrücke von den Konzerten folgen in den nächsten Tagen. Es lohnt sich, gelegentlich nochmals vorbei zu schauen.

Bereits läuft die Planung für die nächste Chor-Saison. Die Details dazu werden auf unserer Homepage publiziert.


Konzert-Kritiken

„Es ist schwere Kost, die die jungen Musiker dem Publikum in der Petruskirche vorsetzen. Umso mehr erstaunt es, dass diese nicht schwer auf dem Magen liegen bleibt: der Chor präsentiert sich musikalisch beeindruckend agil und sprachlich präzis, lässt sich von den vielen Dissonanzen und verminderten Akkorden im Programm nicht aus der Ruhe bringen.“

Andreas Ruf, Berner Zeitung vom 4. Mai 2013


„Die Partitur für drei Solisten, grossen Chor, Orgel und Orchester besticht durch feierliche Mehrstimmigkeit, mächtige Orgeleinsätze und effektvolle Steigerungen in allen Registern. (…) Es ist kein Werk der Moderne, aber es ist eine dankbare Komposition für den tadellos vorbereiteten Chor der jungen Studierenden dem IVP NMS und der Uni Bern, mit ihrem charismatischen Dirigenten Ruedi Kämpf - und es ist nicht zuletzt ein attraktives Erlebnis für das Publikum.“

Beat Glur, Der Bund vom 4. Mai 2013



Über das Werk

80 Jahre nach der Machtergreifung der Nazis thematisieren wir gemeinsam mit dem jungen Kammerorchester inTakt mit dem Konzert die Leiden der Verfolgten durch das Nazi Regime. Auf die Gefangenenkleider in den KZ wurden Dreiecke in verschiedenen Farben genäht. Darum hat es auf dem Flyer diese Dreiecke. Auch im Stück von Ståle Kleiberg "Requiem for the Victims of Nazi Persecution" kommen diese Dreiecke als Überschriften der Solopartien vor.

Ståle Kleiberg (Musikprofessor aus Trondheim (N)) hat dieses Stück 2002 unter dem Eindruck des Balkankrieges Mitte der 1990 Jahre geschrieben. Wieder waren es im ehemaligen Jugoslawien nationalistisch getriebene ethnische Säuberungen, die unsägliches Leid brachten.


Auch wenn die Thematik für einmal nicht jubelnd und frohlockend ist, darf man sich auf ein eindrückliches Konzert freuen.



Solisten

Irina Ungureanu, Sopran

Astrid Pfarrer, Alt

Jonathan Sells, Bariton

Sabrina Buri, Orgel

Manuela Kämpf, Flamenco-Tänzerin

Peter von Känel, Bühnenbild

Der Bariton Michael Kreis musste krankheitshalber leider absagen.


Orchester

inTakt junges Kammerorchester